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Zielsetzungen

Kinder sind zweifelsohne eine Bereicherung im Leben und machen eine Familie erst zu einer Familie. Eltern verpflichten sich, mit der Entscheidung für Kinder auch die Verantwortung für diese zu übernehmen. Diese Verantwortung mündet nicht nur in den Unterhalt und die Fürsorge, sondern auch in angemessener Erziehung und Bildung. Während der ersten Lebensjahre entscheiden sich die meisten Eltern dazu ihre Sprösslinge in Eigenobhut zu umsorgen. Spätestens aber ab dem dritten Lebensjahr ist der Besuch einer öffentlichen Betreuungseinrichtung Sinnvoll. Jedoch sind nicht alle Kindergärten gleich, weshalb man sich doch mit diesem Thema näher auseinandersetzen sollte um den passenden Kindergarten für sein Kind zu finden.

Im Kindergarten müssen sich die Kinder wohl fühlenNatürlich kann man nicht einfach losziehen und eines der nächstbesten Kindergärten ansteuern um diesen auf seine Tauglichkeit zu untersuchen. Zu aller erst muss man sich bewusst werden, welche Funktionen ein Kindergarten erfüllen soll. Schließlich soll diese Einrichtung mehr als nur eine Möglichkeit sein, um seine Kinder mal für den Vormittag abzuschieben. Kindergärten werden als Einrichtung der öffentlichen und frühen Bildung des Kindes sowie der Kindesbetreuung angesehen. Dabei vollzieht sich immer deutlicher der Wandel von bloßer Kinderbetreuung hin zu einem klaren Bildungsziel. Damit wächst auch das Angebot an Frühbildungsmöglichkeiten wie etwa Fremdsprachenunterricht für Kinder.

Die Ziele und Strukturen der Kindergärten werden natürlich nicht willkürlich festgelegt. Die Erziehungswissenschaften widmen sich seit langem der suche nach der optimalen Entwicklung für Kinder. Trotz eines sehr fortgeschrittenen Wissensstandes gibt es doch immer wieder neue Erkenntnisse welche eine Reformierung der bisherigen Strukturen, oder zumindest anreize für neue Formen der Kindergärten bieten.

Natürlich können Kindergärten die familiäre Erziehung und Fürsorge nicht ersetzen, jedoch wird es auch nicht als dessen Pflicht angesehen. Der Kindergarten versteht sich mehr als eine Ergänzung und Unerstützung der Erziehung in der Familie. Außerdem ermöglicht er einen früh- und rechtzeitigen Wiedereinstieg in das Berufsleben. Des Weiteren sollen die Kinder im Kindergarten lernen sich von Eltern zu lösen und auch einige Stunden ohne direkte Familiäre Umgebung zu verbringen. Dies wird erreicht, in dem in den Kindergärten den Kleinen eine Grundbasis an Vertrauen beigebracht wird. Die Kinder lernen auf ihre Umgebung zu reagieren und auch die Offenheit gegenüber Mitmenschen wird da geschult.

Sicherlich könnten Kinder auch eine entsprechende frühkindliche Bildung auch von ihren Eltern vermittelt bekommen. Allerdings darf man nicht vergessen, wie wertvoll gut geschultes Personal sein kann. In Kindergärten wird gezielt die geistige Kompetenz der Kinder gefördert und auch das logische Verständnis wird z.B. durch Denkspiele immer weiter ausgebaut. Dabei ist aber auch das richtige Maß entscheidend, das Kind muss spielerisch lernen ohne dabei einem äußeren Druck ausgesetzt zu sein.

Anteil der betreuten Kinder an der Gesamtbevölkerung der entsprechenden Altersgruppe (Stand 2006)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kindergarten

Land↓ 0-3 Jahre↓ 3-6 Jahre↓
Schleswig-Holstein 7,5% 81,0%
Hamburg 21% 78,7%
Niedersachsen 5,1% 79,3%
Bremen 9,2% 84,4%
Nordrhein-Westfalen 6,5% 83,7%
Hessen 9,0% 88,8%
Rheinland-Pfalz 9,4% 93,6%
Baden-Württemberg 8,7% 93,2%
Bayern 8,2% 84,9%
Saarland 10,2% 93,8%
Berlin 37,8% 88,3%
Mecklenburg-Vorpommern 43,1% 91,7%
Brandenburg 40,4% 91,5%
Sachsen 33,5% 92,7%
Sachsen-Anhalt 50,2% 91,3%
Thüringen 37,9% 94,9%
Deutschland gesamt 13,6% 86,9%

Männliche Erzieher sind nicht weniger motviert als weibliche.Für die jungen Eltern stehen dabei einige Fragen besonders im Fordergrund. Zum einen möchte man ganz klar wissen, wem man seine Kinder anvertraut. Dabei spielen nicht nur die fachlichen Kompetenzen eine Rolle, sondern auch die persönlichen und charakterlichen Eigenschaften der Kinderpfleger und Erzieher. Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf die Auswahl der Kindergärten sind die individuellen Strukturformen. Auch die Frage nach den Eine männliche Bezugsperson ist für Kinder wichtigTrägerinstitutionen und die damit häufig verbundenen Zielsetzungen der Kindergärten sind nicht zu unterschätzen. Besonders in jüngster Zeit hat sich ein Thema in der Öffentlichkeit durchgesetzt, die Frage nach der Männerquote im Erzieherpersonal wurde lange Zeit nur belächelt oder leichtfertig abgetan. Jedoch hat sich dies zu einer positiveren Haltung gewandelt.

Daneben beschäftigt die Eltern häufig ein organisatorisches Problem. Deutsche Kindergärten nehmen Kinder ab dem dritten Lebensjahr auf, in der Schweiz liegt die Altersgrenze sogar bei der Vollendung des vierten Lebensjahres. Lediglich in Österreich werden Kinder bereits ab dem Alter von 2 ½ Jahren in Kindergärten aufgenommen. Möchten die Eltern beide früher in den Beruf wieder einsteigen sehen sich vor eine Schwierigkeit gestellt. Sicherlich gibt es auch hier entsprechende Einrichtungen zur Kindesbetreuung, wie etwa Kinderkrippen oder Kinder Horts. Jedoch sind diese in der Regel in einer viel zu geringen Zahl vertreten und erfordern aber eine besonders gründliche Auswahl.

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